Sankt Oswald

 

  • spätromanisches Mauerwerk des Turmuntergeschosses und Langhauswände (13./14. Jh.)
  • 1694: Bau der Sakristei
  • 1682: Turmoberbau
  • 1773: Innerer Umbau des Langhauses
  • letzte Innensanierung: 2016
  • Außensanierung: 2020
     

Beschreibung:

Einschiffige Chorturmkirche mit um eine Stufe erhöhtem, eingezogenem, quadratischen Chor mit Kreuzrippengewölbe, dessen Grate verschliffen sind. Korbbogiger Chorbogen (1968 erneuert) und oben eingezogen rundbogiges Fenster auf der Südseite. Das Langhaus hat eine flache Decke und seitliche Kehlen. Die geschweifte Westempore ist von 1773. Die Kirchentüre ist außen mit Bandeisen mit Lilienenden beschlagen, innen glatte Bänder (frühes 16. Jh.).

Der Turm befindet sich über dem Chor. Auf dem dreigeschossigen Unterbau befindet sich ein eingeschossiger quadratischer Oberbau mit abgeschrägten Kanten. Das Dach ist ein Satteldach mit geknickten und geschweiften Giebeln.

Im Chor befindet sich eine Wandmalerei aus dem 14. Jh., erkennbar ist der Judaskuss und die Verletzung des Knechtes Malchus durch Petrus. Im Chor kann im Deckenfresko der Hl. Oswald in der Glorie, von Christus gekrönt, von Engeln umgeben betrachtet werden. Auf dem Altarblatt ist ebenfalls der Patron der Kirche abgebildet (1852, Öl auf Leinwand). Im Auszug des Hochaltares ist Gottvater in Wolken und Strahlenkranz dargestellt (Holzfigur). An Stelle der Mensa ist ein moderner Wandtabernakel angebracht. Die Marmorierung ist in grau-rötlich gehalten.

Auf Konsolen im Langhaus sind der Heilige Sebastian und der Heilige Leonhard (beide um 1750) als Holzfiguren angebracht.

 

 

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