Kirchenrenovierung

Mariä Himmelfahrt Höchstädt

Es geht los!

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Viele Monate mussten wir warten, bis die planerischen und finanziellen Details geklärt waren, doch am 5. November 2021 ist das Jahrhundertprojekt „Kirchenrenovierung“ endlich in die Ausführungsphase gestartet. Während die Bauplaner die ersten Gewerke ausschreiben, haben zahlreiche Ehrenamtliche am ersten Novemberwochenende mit der Entschuttung des Dachbodens der Stadtpfarrkirche und der Freilegung des Deckengewölbes begonnen. Diese Tätigkeiten, welche aufgrund der hohen Staubbelastung im Ganzkörperschutzanzug und FFP2-Maske ausgeführt werden müssen, können und wollen wir selbst durchführen. Neben dem guten Gefühl, tatkräftig mit anpacken zu können, ist diese Tätigkeit nämlich auch finanziell für die Pfarrgemeinde lukrativ. Denn einerseits sparen wir uns so mehrere Zehntausend Euro für eine Fachfirma, andererseits vergütet uns die Diözese jede ehrenamtliche Arbeitsstunde mit einem Sonderzuschuss, welchen wir insbesondere in späteren Bauabschnitten für die Innenrenovierung benötigen werden.

Daher bitten wir Sie weiterhin um Ihre tatkräftige Mithilfe! Die Entschuttungsarbeiten finden sowohl unter der Woche wie auch am Freitagnachmittag und Samstag statt und können flexibel eingeteilt werden. Wenn Sie mit anpacken möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro. Jede Hand hilft. Vielen Dank und Vergelt’s Gott!

Zudem wurde in den letzten Wochen an der Westfassade der Stadtpfarrkirche ein Lastenaufzug befestigt, welcher uns bei den Entschuttungs- und nachfolgenden Bauarbeiten helfen wird. Diese bestehen nach Abschluss unserer ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Sanierung des Tonnengewölbes und der Befestigung der Kreuzrippen.

Das Projekt

Im Jahr 2023 erlebt unsere Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt ihr 500jähriges Weihejubiläum. Der gotische Bau mit barocker Innenausstattung ist für Höchstädt keine Selbstverständlichkeit, sondern schon aufgrund seiner Größe Zeichen der historischen Bedeutung unserer Stadt und bedeutendes Kulturdenkmal. Daneben ist die Stadtpfarrkirche zentraler Mittelpunkt unseres geistlichen Lebens.

Zu diesem 500. Weihetag möchten wir unserer Kirche frischen Glanz verleihen. Teilweise, da es aus Gründen der Statik und Sicherheit notwendig ist, aber auch um die Schönheit vergangener Zeiten wieder herzustellen. Zudem möchten wir - wo möglich und sinnvoll - das Bauwerk an unsere heutigen Notwendigkeiten anpassen.

Dieses Ziel erreichen wir nur gemeinsam! Daher bitten wir Sie um Ihre Mithilfe.

Ihre Kirchenverwaltung

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Pläne

Bauabschnitt I

geplant: 2022
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Gewölbe

Zustand: schlecht

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Spenglerarbeiten (außen)

Zustand: mittel

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Portale

Zustand: mittel

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Dachstuhl

Zustand: mittel

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Turm

Zustand: mittel

Bauabschnitt II

geplant: 2022 / 2023
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Elektrik

Zustand: schlecht

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Mauerwerk (innen)

Zustand: mittel

Bauabschnitt III

geplant: 2023
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Holzausstattung

Zustand: schlecht

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Fußboden

Zustand: schlecht

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Altäre & Kanzel

Zustand: gut

Bauabschnitt IV

geplant: 2024 ?
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Orgel

Zustand: schlecht

Finanzierung

Die Kirchenrenovierung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt wird nicht nur planerisch anspruchsvoll, sondern stellt auch einen finanziellen Kraftakt für unsere Pfarrfamilie dar.

Der genaue Finanzbedarf kann erst nach Abschluss der Planungen ermittelt werden. Nach aktuellem Planungsstand (November 2019) rechnen wir mit Kosten von mindestens 3,8 Millionen Euro.

Von diesem noch unbekanntem Gesamtbetrag werden entsprechend der kirchlichen Gepflogenheiten 60 % durch das Bistum Augsburg aus Kirchensteuermitteln in die Kirchenrenovierung fließen. Ohne diesen wertvollen Beitrag wäre die Finanzierung dieses Großprojekts nicht denkbar. Auch die Stadt Höchstädt hat sich mit Stadtratsbeschluss vom 17. Februar 2020 bereit erklärt, bis zu 10 % der Baukosten (max. 400.000 EUR) zu übernehmen. Daneben sind wir als Pfarrei gefordert, die noch verbleibenden 30 % durch eigenen Mittel aufzubringen. Hierbei hoffen wir neben Spenden und unseren Eigenmitteln auch auf staatliche Zuschüsse.

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Jetzt mithelfen!

Wir sind für die grundlegende Renovierung unserer Stadtpfarrkirche auf Ihre Mithilfe und Ihre Spenden angewiesen. Hierzu haben wir folgendes Spendenkonto eingerichtet:

DE57 7509 0300 0000 1552 68


Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mit einem Beitrag unterstützen, um damit dem Zentrum unserer Pfarrei und einem Wahrzeichen unserer Stadt mit langer Geschichte zu seinem 500. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk zu machen! Über Ihre Spende stellen wir Ihnen im Pfarrbüro selbstverständlich gerne auch eine steuerliche Bescheinigung aus.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe und Vergelt's Gott!

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Spendenstand Oktober 2021

Häufige Fragen

Warum wird nicht die ganze Kirchenrenovierung durch Kirchensteuermittel des Bistums finanziert?

Auf den ersten Blick ist diese Frage natürlich berechtigt, da jeder Katholik ohnehin Kirchensteuer bezahlt. Dennoch ist eine vollständige Kostenübernahme durch das Bistum aus folgenden Gründen nicht möglich:

  1. Rechtlich gesehen ist jede Kirche Eigentum ihrer jeweiligen Pfarrei und nicht des Bistums. Zwar wird traditionell auf eine enge Abstimmung Wert gelegt, dennoch würde durch eine 100% Kostenübernahme die Situation entstehen, dass eine Pfarrei auf Kosten aller anderen Pfarreien sich die schönste, größte und beste Kirche errichtet. Die bewährte Co-Finanzierung zwischen Pfarrei und Bistum dagegen ermöglicht es, dass - wie es über die Jahrhunderte Brauch war - jede Pfarrei sich eine Kirche nach ihren Möglichkeiten errichtet bzw. renoviert.
  2. Das Bistum finanziert durch das Kirchensteueraufkommen bereits zahlreiche anderen Aufgaben. So wird der Personalaufwand der Pfarreien im Bistum (Pfarrer, Gemeindereferenten, Bürokräfte, Mesner) zum allergrößten Teil durch das Bistum beglichen. Hierfür werden 62% der Kirchensteuermittel eingesetzt (Stand: 2018). Daneben kümmert sich das Bistum derzeit besonders um Sozialeinrichtungen (Kindertagesstätten, Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen) und um den sozialen Wohnungsbau.
  3. Das Bistum gibt bereits ca. 42 Millionen Euro pro Jahr für Instandsetzungsarbeiten an Gebäuden der Pfarreien aus (Stand 2018). Dieser große Betrag ist dennoch für die vielfältigen Renovierungsaufgaben nicht ausreichend, da aus diesem Topf hunderte Kirchen, Kapellen, Klosteranlagen und soziale Einrichtungen und Nebengebäude (wie Pfarrhöfe) finanziert werden müssen. Beispielsweise kosteten bereits die ersten beiden Bauabschnitte der Dillinger Basilika 4,1 Millionen Euro.

Geschichte

Fortschritt

November 2021

Entschuttung des Dachbodens

Kurz vor Allerheiligen 2021 konnten wir mit zahlreichen ehrenamtlichen Kräften mit der Entschuttung des Dachbodens beginnen. Der Anfang ist gemacht!

November 2021

Herbst 2021

Ausschreibungen

Die Ausschreibungen für den I. Bauabschnitt haben begonnen, um so im Jahr 2022 mit den Sicherungsarbeiten des Kreuzrippengewölbes beginnen zu können.

Mai 2020

Stadtpfarrkirche ist national bedeutsam

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege stuft unsere Stadtpfarrkirche als "national bedeutsam" ein. Damit können wir nun auch Fördergelder des Bundes zur Renovierung abrufen.

Mai 2020

März 2020

Bistum gibt "grünes Licht"

In seiner März-Sitzung hat der bischöfliche Priorisierungsausschuss des Bistums Augsburg die Verwirklichung unseres Projekts zur Kirchenrenovierung beschlossen.

Juli / August 2019

Finanzierungsgespräche

Finanzierungs- und Berechnungskonzepte wurden gesammelt und zusammengestellt, um diese beim Bistum und den öffentlichen Trägern einzureichen.

Juli / August 2019

Februar 2020

Stadt gewährt 10%-Zuschuss

Als wichtiger Eckstein der Gesamtfinanzierung hat sich die Stadt Höchstädt in der Stadtratssitzung vom 17. Februar 2020 für einen 10%-Zuschuss (max. 400.000 EUR) entschieden. Wir danken dem 1. Bürgermeister und dem Stadtrat für das einstimmige Votum.

März bis Juli 2019

Erste Planungen

Unser Planungsbüro erstellte detaillierte Planungs- und Kostenunterlagen, welche Grundlage zur Festlegung des Umfangs der Kirchenrenovierung sind.

März bis Juli 2019

Januar / Februar 2019

Voruntersuchungen

Im Januar / Februar 2019 wurden die Voruntersuchungen fortgesetzt und der Umfang der Restaurationsarbeiten bestimmt

Dezember 2018

Gerüsteinbau

Bei Vorermittlungen wurde festgestellt, dass im Hauptschiff einzelne Teile des Kreuzrippennetzes locker sitzen und die Gefahr besteht, dass dieses herunterbrechen könnte. Zur Sicherheit aller Gotteshausbesucher wurde die Kirche daher unverzüglich gesperrt und vom 05. - 19. Dezember ein Gerüst eingebaut

Dezember 2018

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